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Rückkehr nach Wien - pp 61
Der vierte Bezirk, obschon durch keine Grenze vom umliegenden britischen Sektor getrennt, sieht noch weit trostloser aus als dieser. Soldaten der roten Armee, die in Toreingängen lungern oder sich in den schneebedeckten Straßen an ihren Fahrzeugen und Karren zu schaffen machen, wirken abgerissen und verloren, tausende Meilen von ihrer Heimat entfernt. Ihre Militärmäntel, zerfranst und rissig, haben sie offenbar seit Stalingrad während endloser Monate des Kampfes und der Entbehrung getragen. Die runden, verwirrten Bauerngesichter nehmen aus Notwehr einen mürrisch-aggressiven Ausdruck an. Ich verstehe die Furcht der Wiener, wenn sie ihnen nachts begegnen: an ihrer Stellen ginge mir ebenso.
Near fragment in time
Modena-Park-Gegend oder „Viertel“ (in Wien III.), heute alles versaut. Man baut. Man macht Garagen. Immer ist wieder was nötig, bis alles total verdreckt ist. Das kommt von den Tätigen her. Und wenn nicht Jeder tätig wär', verfaulte und versumpfte alles. Die Tätigkeit ist unser aller heilloses Heil, das einzig mögliche. Dabei großenteils glatter Unsinn. Die Tätigkeit kann man nur beherrschen, wenn sie kein Mittel der Flucht vor der Apperception ist. Wird sie aber ein solches Mittel, so wird sie zum dahinrasenden Vehikel, und wir werden zuletzt unfähig sein, es zu steuern und diesem ganzen Unfug überhaupt zu steuern.
pp 241 from Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen by
Near fragment in space
Helene stieg zu Alex in den Wagen. Stumm saß sie neben ihm. Fragte nicht, wohin er denn fahre. Vor einem Haus in der Prinz Eugen Straße, weit oben, fast schon beim Südbahnhof, parkte Alex das Auto. Helene ließ sich aus dem Wagen helfen.
pp 13 from Verführungen by
