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Die Angst des Tormanns beim Elfmeter - pp 7
Bloch drehte sich wieder um, stieg ein und ließ sich zum Naschmarkt fahren.
Es war ein schöner Oktobertag. Bloch aß an einem Stand eine heiße Wurst und ging dann zwischen den Ständen durch zu einem Kino. Alles, was er sah, störte ihn; er versuchte, möglichst wenig wahrzunehmen. Im Kino drinnen atmete er auf.
Es war ein schöner Oktobertag. Bloch aß an einem Stand eine heiße Wurst und ging dann zwischen den Ständen durch zu einem Kino. Alles, was er sah, störte ihn; er versuchte, möglichst wenig wahrzunehmen. Im Kino drinnen atmete er auf.
Near fragment in time
Wenn ich die Zeitungen, die ich mir in meinem Leben gekauft habe, in die Kärntnerstraße hineinblasen ließe als ein Zeitungstreiben, als ein Zeitungstreiben wie ein Schneetreiben, wäre die Kärntnerstraße in der kürzesten Zeit vollkommen verstopft, alles in der Kärntnerstraße müßte ersticken, halb Wien müßte ersticken, könnte man unter den Zeitungen, die ich gekauft habe, ersticken, begraben und ersticken, ein tödlicher Zeitungswinter bräche auf Wien herein.
pp 199-200 from Verstörung by
Near fragment in space
In den ersten Tagen und Wochen war mir mein halbes Leben auf der Straße leicht gemacht worden: Ich lief über den Naschmarkt, die Standbesitzer winkten mir zu und reichten mir Kostproben ihrer Produkte direkt aus ihren Körben. Auf der Seite der Rechten Wienzeile hinauf, auf der Linken hinunter, und ich war zum Platzen voll von den verschiedenen Geschmäckern, den Farben, dem Geruch.
Die Standbesitzer waren allerdings nur so lange freundlich, bis sie bemerkten, dass ich nie etwas kaufte. Mittlerweile war alles anders.
pp 44 from Chucks by
Die Standbesitzer waren allerdings nur so lange freundlich, bis sie bemerkten, dass ich nie etwas kaufte. Mittlerweile war alles anders.
