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Türme am Horizont: ein Künstlerroman - pp 160

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Meine Frau ist schön, und mich macht diese Schönheit zufrieden. Ich sehe sie nicht mehr als verschleierte Klagegestalt in der Ecke des Paradiesgartens, wie damals im Narrenturm. Manchmal bin ich versucht, sie als Madonna des Paradieses zu sehen, aber es wäre doch nur ein falsches Bild, und weshalb sollte ich das richtige, das ich jetzt gefunden habe, gegen ein falsches eintauschen?
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(Justinian Frisch in einem Brief an Friedrich Torberg) Ich selbst hatte in meinem langen Leben mindestens fünf Stammkaffeehäuser: Als Gymnasiast und Student frequentierte ich das altehrwürdige Café Rebhuhn in der Goldschmiedgasse. Während des ersten Weltkrieges hauste ich im Domcafé. Eine Zeitlang fand ich mich fast täglich im Café Korb, Tuchlauben, ein. (Die Kriegserklärung erlebte ich im Café Rebhuhn, das Ende des Krieges im Café Korb.) Nachher kam das Central und schließlich das Herrenhof. Sie sehen, ich bin das Paradigma des wandernden ruhelosen Stammgastes, denn ich war, wie jeder andere, beeinflußt von äußeren, familiären, geschäftlichen Umständen, ich war bestenfalls ein zweijähriger perennierender Wurzelstock.
pp 58 from Kaffeehaus war überall. Briefwechsel mit Käuzen und Originalen by Friedrich Torberg

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Ja, er hat sie um ihr Eigentum gebracht, um den Tod... Und es tut ihm leid.
Er soll in den Narrenturm zurück.
pp 101 from Türme am Horizont: ein Künstlerroman by Renate Krüger