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Eine schöne Schweinerei - pp 129
In der Berggasse war - treffenderweise- nicht nur das Haus von Sigmund Freud, sondern auch das Wiener Rauschgiftdezernat. Schwarz dachte kurz nach, ob Franz eigentlich genau wusste, wer Sigismund Schlomo Freud wirklich gewesen war, verwarf die Idee aber sofort wieder.
Near fragment in time
Der zweite war der schlimmste. Der Typ war achzehn. Habt ihr gehört? Achtzehn! Sein Name war Nikolaus Schlager. Dieser Idiot hat mit einer angeblich selbst gebauten Rucksackbombe, deren Bauplan er einfach aus dem Internet gedownloaded haben soll, die gesamte U-Bahnstation Kettenbrückengasse und einhundertzwölf Passanten in die Luft gesprengt (...) Ich bin hingefahren, aber sie haben alles abgeriegelt und sofort jeden überprüft.
pp 22 from Zeit der Idioten by
Near fragment in space
»Was hältst du davon, wenn wir dir jetzt mal ein Zimmer besorgen und dann noch ein Fluchtachterl trinken gehen?« »Erster Teil des Plans: nicht so gut, zweiter Teil: gut.« »Ja, komm, ich weiß ein Hotel, das liegt nicht weit von hier und quasi auf meinem Heimweg.« »Da könnten wir doch gleich heimgehen.« »Mein lieber Herr Bernhardt. Das geht mir alles ein bisschen zu schnell. Du schläfst heute schön im Hotel Regina, und dann sehen wir weiter.« »Jawohl, Frau Inspektor.« Sie liefen Hand in Hand die Berggasse hoch, studierten die üppigen Schaufenster einer Buchhandlung, und Thomas Bernhardt blieb für eine kurze Gedenkminute am Sigmund-Freud-Museum stehen. Als sie in den Eingangsbereich des Hotels traten und an der Lobby nach einem Zimmer für eine Nacht fragten, zog der Portier die Augenbrauen hoch. »Sie haben kein Gepäck?« »Nein, und wir möchten auch kein Doppelzimmer.« »Ich bin mir nicht sicher, ob wir etwas frei haben. Einen Moment bitte.« Er blickte angestrengt in seinen Computer, und Anna flüsterte Bernhardt zu: »Der glaubt, wir suchen ein Stundenhotel.«
pp 465-466 from Bis zur Neige - Ein Fall für Berlin und Wien by ,
