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Chucks - pp 152-153

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Am liebsten fährt Paul jetzt, so kurz nach Weihnachten, raus aus Wien, er sagt, die Stadt erdrücke ihn, die einfältigen Gesichter der Leute. Ich fahre mit ihm in die Donau-Auen, um Tiere im Reif zu fotografieren und Bäume im nebligen Gegenlicht.
"Wie schön die Welt ist", sagt er dann.
"Ja", sage ich und streichle über seinen Bart, den er jetzt schon so lange stehen lässt, dass die Stoppeln weich werden.
  Chucks
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Near fragment in time

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Man fuhr von Floridsdorf aus „in die Stadt“. So hieß das, wenn man irgend jemand oder irgend etwas jenseits der Donau aufsuchte. Oft saß Anna in der Straßenbahn, die über die große Brücke fuhr, sah den Kahlenberg und Leopoldsberg, und mit der Zeit liebte sie diesen Blick. Den schimmernden Fluss und die Linie der Hügel dahinter.
pp 282 from Im Schatten der Zeit by Erika Pluhar