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Kaffeehaus war überall. Briefwechsel mit Käuzen und Originalen - pp 6-7

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Solche, außerhalb des "Herrenhofs" verbrachte Abende waren eher selten. Da mußten schon besondere Gründe vorliegen. Es grenzte an Verrat, Einladungen "in die Häuser" Folge zu leisten. Unser tägliches Refugium war eben das "Herrenhof". Absenzen wurden als uneinbringlicher Verlust empfunden...(Milan Dubrovic)
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  Café Herrenhof

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Versuchten sie dann, ihn an der Leine zur verbotenen, aber ungeheuer bildenden Gersthofer Gstätten zu ziehen, stemmte er sich mit allen Vieren gegen die Richtung und zog nach dem Weg der Tugend, zum Türkenschanzpark, von dem aus man allenfalls in die stillen Cottagegassen vordringen konnte, wo das Tier sich freier zu bewegen vermochte.
pp 122 from Das andere Gesicht by Inge Merkel

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Leider mußte ich jedoch im Café Central feststellen, daß mein Freund nicht allein dort war. Er saß vielmehr im Kreis seiner jüdischen Literatenclique, die inzwischen unter der Bezeichnung "Jung Wien" zu einiger Berühmtheit gekommen war. Mir blieb also nichts weiter übrig, als mich geduldig dazuzusetzen und für eine Weile das Künstlergeschwätz dieser Leute zu ertragen.
pp 23-24 from Der Walzer der gefallenen Engel by C.S. Mahrendorff