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Verlass die Stadt - pp 82

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Im Wiener Prater ist jeden Tag Jahrmarkt, ist Kirtag das ganze Jahr; hier wohnt das Vergnügen, hier hat es seinen festen Platz.
Das Riesenrad und die Hochschaubahnen, die zahllosen Attraktionen werden niemals abgebaut, alle Buden bleiben stehen. Auch wenn die Hauptsaison vorbei ist, wenn es kalt und windig ist, haben einige Fahrgeschäfte geöffnet, obwohl dann kaum ein Mensch in den Karussellen sitzt, weil man sich da fast zu Tode friert. Wer schon bei Schneeregen kopfüber auf Wien geschaut hat, wer sich Lángos gekauft hat, die in seiner Hand auf der Stelle erkaltet sind, wer vereinzelte Touristen beobachtet hat, wie sie über das verlassene Gelände irrten, der weiß, wie unglaublich trostlos das sein kann.

Peter, Laura und Max stehen im menschenleeren Wurstelprater, wo die Sonne auf den Asphalt brennt. Wo es auch heute nach heißem Öl und billigem Wein, nach Zuckerwatte und nach Metall riecht nach den heißen Schienen der Achterbahnen wahrscheinlich.
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"Nach dem noch nicht ganz geronnenen Blut des Opfers auf dem Boden und dessen Körpertemperatur zu urteilen, würde ich sagen, dass der Eintritt des Todes kaum eine Stunde zurückliegt. Genaueres werden Sie von den Kollegen aus der Gerichtsmedizin erfahren, die ja seit kurzem wieder in der Sensengasse arbeiten, um gerichtlich angeordnete Obduktionen vorzunehmen."
pp 9 from Blutreigen Ein Fall für Trautmann by Ernst Hinterberger

Near fragment in space

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Once, quite by myself, I went to the Prater. Sometimes I think that of all the days of my life, that's the one that I'd most like to have back: the day I tested the dappled horses of the carousels, travelled the magic Grottenbahn, sailed high over the city on the ferris wheel with my imagined daughter.
pp 66 from Madensky Square by Eva Ibbotson