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Canard Saigon - pp 58

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Sie saßen zu zweit in der neu geschaffenen Zentrale im Bundeskriminalamt. Marc Vanhagen war nach der Besprechung mit den Häuptlingen die paar Schritte ins nahe gelegene Unterrichtsministerium gegangen, um im Minoritenstüberl eine Kleinigkeit zu essen. Dann war er ins Bundeskriminalamt gefahren. In seinem Büro fand er alle notwendigen Vollmachten für seine neue Aufgabe auf seinem Schreibtische.
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Jedoch half ihm seine Parteizugehörigkeit rasch weiter, und Anna war selig, als sie schon nach wenigen Tagen eine ihnen angebotene Wohnung besichtigen konnten. Diese lag im zweiten Stock eines Hauses am Trautenauplatz im neunzehnten Bezirk. Sie war geräumig und besaß einen Balkon, von dem aus man auf Schrebergärten und noch unverbautes Gebiet sah. Nicht weit verlief die Sieveringer Hauptstraße, mit Geschäften und einer Straßenbahnstation. „Oh ja, Steff, die nehmen wir“ rief Anna aus, und sie umarmten einander zum ersten Mal in den noch leeren, künftigen Wohnräumen.
Daß es da Schattenflächen ehemaliger Bilder an den Wänden gab, daß noch Spuren fremden Lebens beseitigt werden mußten, ehe sie einziehen würden, darüber wollte Anna nicht nachdenken.
pp 185 from Im Schatten der Zeit by Erika Pluhar

Near fragment in space

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Die abendliche Frühlingssonne breitete einen goldenen Teppich über den Mosesbrunnen. Der Franziskanerplatz zeigte sich von seiner schönsten Seite. Der angenehmen Temperaturen wegen hatte das Personal des Kleinen Cafes einige Tische ins Freie gestellt. An einem dieser Tische saß Marc Vanhagen mit seinem Gast. Links ragte ein Teil des Franziskanerklosters in ihr Sichtfeld, dessen Renaissancefassade italienisches Flair nach Wien brachte. An das Kloster schmiegte sich das wahre Prunkstück des Platzes. Die Franziskanerkirche dominierte mit ihrer für einen Sakralbau schmalen, bläulich grauen Fassade das herrliche Ambiente.
pp 499 from Canard Saigon by Harald Friesenhahn