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Ewig - pp 113

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„Machen wir uns auf den Weg zum „Kleinen Café“, dann wissen wir mehr.“ Sina wickelte seinen Schal um den Hals und stapfte los. „Was die Franziskanerkirche betrifft, so kann ich dir ein paar Dinge aus meiner Erinnerung erzählen“, sagte er und vergrub die Hände tiefer in die Manteltaschen, während sie über den Graben in Richtung St. Stephan gingen.
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Der Wiener Parteichef- noch von der alten Garde- war einer der Getreuesten aus dem Gefolge und galt als besonders scharf. Erst letzte Woche hatte er eine Brandrede im Gemeinderat gehalten, Schwarz erinnerte sich mit Schaudern daran. Es hatte dabei auch wilde Anschuldigungen gegen die Wiener Polizei gegeben. "Du wirst verstehen, Albin, dass das eine besonders delikate Angelegenheit ist." Das kann man wohl sagen, dachte sich Schwarz. Der untere Prater war, besonders nächtens, ein eher verrufener Ort, bevölkert von Huren, Strichjungen und Freiern. Teilweise war dort auch der Drogenstrich. Was, zum Teufel, treibt ein sich als ehrbarer Bürger gebärdender Politiker mitten in der Nacht in so einer Gegend, was überdies dann auch noch zu seinem Ableben führte?"
pp 21-22 from Eine schöne Schweinerei by André Igler

Near fragment in space

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Die jüngere Stadtmauer, mit dem Lösegeld für den 1192 in Erdberg bei Wien festgenommenen englischen König Richard Löwenherz finanziert und kurz nach 1200 vollendet, griff wesentlich weiter aus als die ältere Stadtbefestigung. Ihre Trasse folgte nach heutigen Begriffen den im 1. Bezirk gelegenen Straßenzügen Löwelstraße – Oppolzergasse – Mölkersteig – Helferstorferstraße, durschnitt die Häuserblöcke zwischen Börseplatz und Concordiaplatz und setzte sich entlang der Linie Salzgries – Franz Josefs Kai – Dominikanerbastei – Stubenbastei – Seilerstätte – Krugerstraße – Walfischgasse – Philamonikerstraße fort;
pp 202-203 from Wien – Geschichte einer Stadt – Von den Anfängen bis zur Ersten Türkenbelagerung by Ferdinad Opll, Peter Csendes