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Wiener Tod - pp 185

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Nach Verlassen des Krankenhauses spazierte Liebermann zum Café Landtmann und bestellte dort ein großes Wiener Schnitzel und zum Dessert zwei Stück Topfenstrudel. Sein Appetit, der auffallend abwesend gewesen war, war plötzlich zurückgekehrt. Er ging mit seiner Gabel auf das Blätterteiggebäck los und sog den durchdringenden Duft von Zitronenschale, Zimt und Rum ein. Er genoss den ausgeprägten Geschmack, der alle seine Sinne wieder zu wecken schien: Die Welt wurde augenblicklich bunter. Um sieben Uhr nahm er die Tramway zum nahegelegenen siebten Bezirk.
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  Café Landtmann

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Er war jetzt ein anderer Mensch, verloren und unanbringlich, und dreimal jährlich, im März, im Juni und im Oktober, besuchte er die Versteigerung unanbringlicher Güter in der Halle vor dem Wartesaal Ost mit dem festen Ziel, sich dem Inhalt eines fremden Koffers vorbehaltlos hinzugeben.
pp 199 from Anna nicht vergessen by Arno Geiger

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"Im Café Landtmann wartet der Bulgare auf mich, zu Lina hat er gesagt, er komme direkt aus Israel und müsse mich sprechen[...]"
pp 111- from Malina by Ingeborg Bachmann