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Der andere Garten. Erinnern und Erfinden in Gärten von Institutionen - pp 325
Hier ist festzuhalten, dass es damals keine Therapie für Geisteskrankheiten gab. Sämtliche Behandlungsmethoden, wie Eiswasserkuren, Tabaksklistiere, Zwangswesten und Drehschleudern, das ganze therapeutische Folter- Arsenal wurde erst nach dem Tod Josephs eingeführt. Ganz generell vertrat man die Ansicht, dass Irre sich nicht beherrschen konnten und ihren Gefühlsausbrüchen leichtfertig nachgaben.
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In den großen Unternehmerfamilien sammelte sich beachtlicher Reichtum. Die Wohlhabenden wohnten überwiegend in der „Resident“, in Wien – mehr als die Hälfte der größten Steuerzahler Zisleithanies lebte hier, häufig im noblen Ringstraßenbereich, wo sich die Textilindustrie ein eigenes „Textilviertel“ schuf, oder aber im 3. bzw. 4. Bezirk
pp 319 from Sozialgeschichte Österreichs by
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Dafür entstand gleich neben dem Narrenturm ein kleines Bethaus für die Kranken des jüdischen Glaubens des allgemeinen Krankenhauses.
pp 339 from Der andere Garten. Erinnern und Erfinden in Gärten von Institutionen by
