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Sozialgeschichte Österreichs - pp 319
In den großen Unternehmerfamilien sammelte sich beachtlicher Reichtum. Die Wohlhabenden wohnten überwiegend in der „Resident“, in Wien – mehr als die Hälfte der größten Steuerzahler Zisleithanies lebte hier, häufig im noblen Ringstraßenbereich, wo sich die Textilindustrie ein eigenes „Textilviertel“ schuf, oder aber im 3. bzw. 4. Bezirk
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Ich gehe deshalb so genau auf diesen Umstand ein, weil dadurch der Narrenturm von der ihm aufgebürdeten, ideologisch bedingten Altlast- von den Schriften Focoults beeinflussten Annahmen- befreit wird, dass es sich bei dem Gebäude um ein Werk fortschrittlichsten Revolutionsklassizismus handle, welche zudem auch noch eine frühe Vorwegnahme des Benthamschen Panoptismus verkörperte.
pp 322 from Der andere Garten. Erinnern und Erfinden in Gärten von Institutionen by
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Zu Beginn betrieb „Rädda Barnen seine Verteilungszentrale in der Gonzagagasse und übersiedelte später in die Sensengasse, in das ehemalige kaiserliche Institut für Körperkultur. Eine Freundin bezeichnete –die offensichtlich durchaus energische – Els Björkman Goldschmidt in einer Buchwidmung als „Oberst in der Gonzagagasse“
pp 277 from Wien und seine WienerInnen - Ein historischer Streifzug durch Wien über Jahrhunderte by (none)
