Arrows_down
Arrows_up
« Back to Lässliche Todsünden

Lässliche Todsünden - pp 150

Quote
Euler-Wadl, Cajous früherer Chef, war einer mit der selbstbewussten Einstellung. Cajou verstand sich mit ihm von Anfang an gut. Euler-Wadl, der sich gern als "einfacher Bauernbub" bezeichnete, obwohl seine Familie in Kärnten zu den einflussreichen Großgrundbesitzern gehörte, war ein barockes Monster, ein beruflich wie sexuell hochtouriger Mensch. "Holt's mir mein' Graf'!", brüllte er, wenn er von einem seiner konspirativen, alkoholgeschmierten Mittagstermine oder einem Schäferstündchen im Hotel Orient in die Firma zurückkehrte, und Cajou ließ sich dann ein wenig Zeit, ging hinein, ohne anzuklopfen, setzte sich, ohne aufgefordert zu sein, und korrigierte: "Meinen Grafen."
  150
  150
  No
  No
  No
  Yes
  (none)
  (unlabelled)

Near fragment in time

Quote
Rheinhardt hatte während des ganzen Wegs von der Josefstadt nach Hietzing Zigarren geraucht. Als er die Tür der Droschke öffnete, tauchte er daher wie Mephistopheles eingehüllt in eine gelbliche Wolke aus dem engen Innenraum auf.
pp 127 from Kopflos by Frank Tallis

Near fragment in space

Quote
He left us at the entrance to the Kreuzer Hof and we made our way through an archway into a sunless courtyard and up an outside staircase to the third floor. The smell of sauerkraut and drains accompanied us; on the dank, arcaded passage that ran right round the building, aproned women with crying children filled buckets at the communal taps.
pp 57 from Madensky Square by Eva Ibbotson