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Kopflos - pp 127

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Rheinhardt hatte während des ganzen Wegs von der Josefstadt nach Hietzing Zigarren geraucht. Als er die Tür der Droschke öffnete, tauchte er daher wie Mephistopheles eingehüllt in eine gelbliche Wolke aus dem engen Innenraum auf.
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  Hietzing
Josefstadt

Near fragment in time

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Euler-Wadl, Cajous früherer Chef, war einer mit der selbstbewussten Einstellung. Cajou verstand sich mit ihm von Anfang an gut. Euler-Wadl, der sich gern als "einfacher Bauernbub" bezeichnete, obwohl seine Familie in Kärnten zu den einflussreichen Großgrundbesitzern gehörte, war ein barockes Monster, ein beruflich wie sexuell hochtouriger Mensch. "Holt's mir mein' Graf'!", brüllte er, wenn er von einem seiner konspirativen, alkoholgeschmierten Mittagstermine oder einem Schäferstündchen im Hotel Orient in die Firma zurückkehrte, und Cajou ließ sich dann ein wenig Zeit, ging hinein, ohne anzuklopfen, setzte sich, ohne aufgefordert zu sein, und korrigierte: "Meinen Grafen."
pp 150 from Lässliche Todsünden by Eva Menasse

Near fragment in space

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"Ja, genau." Er bemühte sich, seine verworrenen Gedanken zu ordnen. "Sie waren doch Schulwart in Hietzing in ..."
"Im Gymnasium in der Schlossberggasse, ja, fast dreißig Jahre."
"Können Sie sich an einen Florian Chlapec erinnern?"
"Chlapec ... auf Anhieb sagt mir das jetzt nichts .. da müsste ich in den Jahresberichten nachschauen ... was ist denn mit dem?"
"Ach, das wäre jetzt zu kompliziert." Schäfer stand auf, um seine Zigaretten zu holen. "Haben Sie die Jahresberichte bei Ihnen zu Hause?"
"Sicher", erwiderte Holzleitner hörbar stolz, "alle Jahrgänge."
pp 254 from Ohnmachtspiele by Georg Haderer