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Don Juan de la Mancha - pp 161

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Ich hätte Verdacht schöpfen müssen, als eines Mittwochabends der Mann mit den Pranken im Hebenstreit auftauchte, der Kunststudent mit den dicken Haaren, die er sich mit gespreizten Fingern ständig aus der Stirn strich. Andererseits: selbst wenn ich Verdacht geschöpft hätte, ich hätte nicht verhindern können, was sich längst hinterrücks angebahnt hatte und in der Folge geschah.
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Da er den Samstagabend immer der Geselligkeit widme und überdies ein Gewohnheitsmensch sei, frage er sich, ob Liebermann nicht Lust habe, ihn auf einen Kaffee und ein Stück Gugelhupf ins Café Landtmann zu begleiten. Der junge arzt, der immer begierig war, sich der Gesellschaft seines Mentors zu erfreuen, fühlte sich geehrt und nahm die Einladung bereitwillig an.
pp 320 from Wiener Tod by Frank Tallis

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Also, von dem großen Jubel und den Festzügen am Silvestertage, als die letzten Israeliten Wien und Oesterreich verlassen hatten, wirst Du ja ohnedies alles aus den Zeitungen ersehen haben. Nun, den ganzen Januar hielt diese Stimmung an, die Leute machten alle fröhliche Gesichter, ein Festkonzert folgte dem anderen und immer wieder zogen die Massen vor das Rathaus oder das Kanzlerpalais, um dem Bürgermeister Laberl und dem Doktor Schwertfeger zu huldigen. Mir selbst ist es aufgefallen, daß die Wiener in der Elektrischen viel freundlicher und netter waren als vorher, und der Hofrat Tumpel, der bei uns verkehrt, Du weißt, der mit dem blonden Vollbart, den Du nie leiden mochtest, sagte triumphierend zu uns:
»Sehen Sie, das Wiener sonnige Gemüt, das so lange von all dem Fremden überschattet worden war, bricht sich wieder Bahn.«
pp 53 from Die Stadt ohne Juden by Hugo Bettauer