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Im Schatten der Zeit - pp 277

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Also wurde beschlossen, die Wohnung zu nehmen, und sie sagten dem Baumeister zu. Bei der Miete ließ der man mit sich reden, verbilligte sie sogar noch unverhofft, denn Floridsdorf, ein Arbeiterbezirk und jetzt von den Russen besetzt, war alles andere als eine gute Wohngegend, wie Döbling es gewesen war. Steff staunte, dass Anna sich überhaupt herabließ, nach Floridsdorf zu ziehen, meinte er doch von früher her ihren Hang zu Eleganz und Vornehmheit und ihre tiefe Abneigung gegen alles Proletarische zu kennen.
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  Döbling
Floridsdorf

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Es ist ein kleines Restaurant mit dem Namen "Beijing". Es stehen vier Tische darin, an denen jeweils vier Personen Platz finden. Es ist ein "Eine-Frau-Unternehmen". Seine Besitzerin heißt Lin. Im "Beijing" gibt es keine Speisekarte. Man geht zum Naschmarkt hinüber, schlendert durch die Reihen der Verkaufsstände mit frischem Obst und Gemüse, Seefisch, Fleisch und Käse, kauft Zutaten und bringt sie Lin, die daraus die köstlichsten Speisen zaubert. Sie ist eine Meisterin im Würzen und Kreieren von Saucen. Für die Zubereitung zahlt man je nach Aufwand zwei bis drei Euro. Die Getränke kauf der Gast im Lokal. Manchmal hat Lin einen Thementag. Heute ist es "Essen auf Safari". Sie lacht, als ich ihr einen halben Oktopus, Zitronengras und Bambussprossen bringe.
pp 51 from Gegen einsam by Daniela Meisel

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"Dass ich überhaupt keine Angst zu haben brauche … dass er mir bestimmt nichts tun wird … das mit dem Betäubungsmittel tue ihm leid, aber es würde mir nicht schaden … ein bisschen Kopfweh könnte ich bekommen … ich habe ganz furchtbare Kopfschmerzen gehabt danach …"
"Wo sind Sie wieder ui sich gekommen?"
"Im Wagen, in der Garage … kurz darauf ist er eingestiegen und wir sind losgefahren … auf der Straße zum Cobenzl hat er mich hinausgelassen …"
"Warum sind Sie nicht zur Polizei gegangen?"
"Er hat mich darum gebeten …"
pp 131 from Der bessere Mensch by Georg Haderer