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Chucks - pp 167-168
Mara und ich lagen Arm an Arm im Gras auf der Donauinsel, das Rauschen der Menge hinter unseren Köpfen, der Himmel zu hell, um Sterne zu sehen.Sie zog an ihrem Joint und blies Rauchwolken in die Nacht.
"Wie war das eigentlich?"
"Was meinst du?"
"Der fast goldene Schuss, Baby", sagt ich in gespielt coolem Tonfall.
"Nicht so golden."
"Hast du ein Licht gesehen?"
"Weiß nicht mehr so genau ..."
Vorsichtig ließ ich meine Zehen in die Donau hängen, immer ängstlich, dass ein Fisch anbeißen könnte.
"Komm her", murmelte sie. Mit der rechten Hand griff sie nach meinem T-Shirt und riss mich zurück. Mein Kopf landete in ihrem Schoß. "Das ist, wie wenn man sich auflöst, langsam verläuft, in der Welt versickert wie Regen auf der Erde."
Dann küsste sie mich auf den Mund, lange und mit offenen Lippen.
"Wie war das eigentlich?"
"Was meinst du?"
"Der fast goldene Schuss, Baby", sagt ich in gespielt coolem Tonfall.
"Nicht so golden."
"Hast du ein Licht gesehen?"
"Weiß nicht mehr so genau ..."
Vorsichtig ließ ich meine Zehen in die Donau hängen, immer ängstlich, dass ein Fisch anbeißen könnte.
"Komm her", murmelte sie. Mit der rechten Hand griff sie nach meinem T-Shirt und riss mich zurück. Mein Kopf landete in ihrem Schoß. "Das ist, wie wenn man sich auflöst, langsam verläuft, in der Welt versickert wie Regen auf der Erde."
Dann küsste sie mich auf den Mund, lange und mit offenen Lippen.
Near fragment in time
Die abendliche Frühlingssonne breitete einen goldenen Teppich über den Mosesbrunnen. Der Franziskanerplatz zeigte sich von seiner schönsten Seite. Der angenehmen Temperaturen wegen hatte das Personal des Kleinen Cafes einige Tische ins Freie gestellt. An einem dieser Tische saß Marc Vanhagen mit seinem Gast. Links ragte ein Teil des Franziskanerklosters in ihr Sichtfeld, dessen Renaissancefassade italienisches Flair nach Wien brachte. An das Kloster schmiegte sich das wahre Prunkstück des Platzes. Die Franziskanerkirche dominierte mit ihrer für einen Sakralbau schmalen, bläulich grauen Fassade das herrliche Ambiente.
pp 499 from Canard Saigon by
