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Malina - pp 134-

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"Ich schaue und schaue noch, während keine Spur mehr von ihnen zu sehen ist, ich gehe langsam über den Petersplatz zum Graben, in eine andere Richtung, ich sollte Strümpfe kaufen, ich könnte mir einen Pullover kaufen, besonders heute sollte ich mir etwa Schönes kaufen, denn sie sind verschwunden [...]"
  Malina
  134
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  Petersplatz

Near fragment in time

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"Doch ein Wirbelsturm erhebt sich in ihr, sieht sie am Pratersrand junge Männer mit jungen Körpern herumstreunen, denn altersmäßig könnte sie schon fast deren Mutter sein. Alles, was vor diesem Alter geschah, ist unwiderruflich vorüber und kann niemals wiederholt werden. Doch wer weiß, was die Zukunft bringt. Bei dem heutigen hohen Stand der Medizin kann die Frau bis ins hohe Alter hinein ihre weiblichen Funktionen ausüben. Erika zieht einen Reißverschluss hoch. Auf diese Weise sperr sie sich vor Berührung ab. Auch vor einer zufälligen Berührung. Doch im wunden Inneren grast der Sturm ihre noch saftigen Weiden ab. Wo die Taxis stehen, weiß sie genau, und sie steigt in das vorderste der Schlange ein. Vonden weiten Matten des Volkspraters ist nichts als ein wenig Feuchtigkeit an den Schuhen und zwischen den Beinen zurückgeblieben."
pp 151-152 from Die Klavierspielerin by Elfriede Jelinek

Near fragment in space

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Bald kannte ich die Innenstadt wie meine Westentasche und war sogar in der Lage, anderen Touristen Auskünfte zu erteilen. Nachdem ich mich an allem satt gesehen hatte, übte ich mich darin, echte Wiener von den Touristen zu unterscheiden. Es ist nämlich gar nicht so leicht, einen Wiener auf den ersten Blick zu erkennen.
pp 67 from Herrn Kukas Empfehlungen by Radek Knapp