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Ohnmachtspiele - pp 278

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"Linzer Straße, Ecke Rosentalgasse."
Schäfer bezahlte, nahm seine Tasche und stieg aus dem Wagen. Die Straße, die er nun in Richtung Wald ging, hatten wahrscheinlich auch Maurer und sein Freund genommen, wenn sie von der Schule kamen. Eine Sackgasse, die entlang eines schmalen Bachs, der kaum Wasser führte, und überdacht von den riesigen Kronen alter Ahornbäume bis an den Waldrand führte, wo ein Schranken die Weiterfahrt auf einem breiten Kiesweg verhinderte. Aufgrund der hohen Bäume schien hier bereits die Dämmerung hereingebrochen zu sein. Zu seiner Linken war ein Spielplatz mit einem bunten Karussell, einem Klettergerüst, einer Wippschaukel und zwei Hängeschaukeln, die der Wind sachte hin und her bewegte.
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Am nächsten Tag traf ich Hartmut im Neuen Institutsgebäude der Universität. Er stand vor dem Paternoster, aber ich nahm lieber die Treppe. Natürlich wusste ich, dass sich die Fahrgastkabine oben nicht drehte und alle kopfüber runterfielen, die es nicht geschafft hatten, rechtzeitig auszusteigen. Aber man muss das Glück nicht erzwingen, dachte ich.
pp 65 from 6 Österreicher unter den ersten 5 by Dirk Stermann

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"Es ist einer von diesen böse flimmernden Frühlingstagen gewesen, an dem die Damen Kohlt den bereits vollkommen orientierungslosen und verstandesschwachen Vater in das niederösterreichische Sanatorium eingeliefert haben, bevor das staatliche Irrenhaus Am Steinhof - selbst der Landesfremde kennt es aus düsteren Balladen - ihn aufnahm und zum Bleiben einlud. So lange er wollte! Ganz wie gewünscht."
pp 96 from Die Klavierspielerin by Elfriede Jelinek