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Der Walzer der gefallenen Engel - pp 32-33

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Wir gingen schweigend ein paar Schritte von der Herrengasse aus in den Kohlmarkt, während ich in die Schaufenster starrte und überlegte, wie ich das Gespräch auf den Besuch Radows bringen konnte. In den Galerien hingen einige düstere Bilder von Anton Romako, Studien von Menschen mit grotesk verzerrten Zügen und vom Wahnsinn gezeichneten Augen; daneben Landschaften und Porträts von Klimt mit ihrem ewigen Herbst: kahle, sterbende Bäume, dahinwelkende Rosen, und Frauen, um deren Hals die Perlenketten wie feuchte Würmer krochen. Angewidert wandten wir uns in Richtung Ringstraße und passierten die Hofburg, wo ich plötzlich an den Kaiser denken mußte, der um diese Zeit dort wie jeden Tag sein einsames Mittagsmahl einnahm.
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1914 stammten im Textilviertel der Wiener Ringstraße von insgesamt 125 Niederlassungen 94 aus Böhmen, Mähren und Schlesien, von den Niederlassungen der Zuckerindustire 103 aus Böhmen, 53 aus Mähren, 7 aus Schlesien, weitere 26 aus Ungarn, nur 11 aus anderen Kronländern
pp 85 from Wien, Prag. Metropolenforschung by Elisabeth Lichtenberger

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Schließlich waren sieben Patienten – drei von ihnen ernstlich krank – besucht, und Breuers Tagwerk war getan. Fischmann lenkte die Droschke Richtung Café Griensteidl. Dort pflegte Breuer in einem Kreise von Arzt- und Forscherkollegen, welcher sich seit fünfzehn Jahren an seinem Stammtische, einem großen, eigens reservierten Ecktisch an bevorzugter Stelle, zusammenfand, einen Kaffee zu nehmen.
pp 48 from Und Nietzsche weinte by Irvin D. Yalom