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Lässliche Todsünden - pp 139

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Diese Vorstellung von sich selbst versuchte er eine Zeit lang damit zu bekämpfen, dass er sich das genaue Gegenteil dessen einredete, was ihm seine Instinkte sagten. Er saß etwa in der "Alten Schmiede", hörte Franz Gregor, einen von Isoldes Freunden, aus seinen Gedichten lesen und ertappte sich dabei, dass er sie für proletarischen Kitsch hielt. Also verteidigte er Gregor anschließend, wo er ging und stand, als das kommende Genie, den Wiener Bukowski oder sogar Ginsberg, bis er es irgendwann selbst glaubte.
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Sie standen auf einem großen gepflasterten Platz, auf den mehrere Straßen mündeten. Die Gebäude, die ihn umstanden, waren recht herrschaftlich. Eines war mit Türmchen versehen, die eine größere und eine kleinere Kuppel zierten, ein weiteres fiel durch einen schönen steinernen Balkon auf. Das Wahrzeichen des Platzes war jedoch eine barocke Pfarrkirche in Weiß mit einem hohen Turm, auf dem Kreuzblumen und Kreuze prangten. “Mariä Geburt?”; fragte Rheinhardt.
pp 128 from Kopflos by Frank Tallis

Near fragment in space

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"Ich kam eine Viertelstunde vor elf an und wartete im Kaffeehaus gegenüber. Um elf Uhr pünktlich läutete ich. »Die Herrschaften sind nicht zu Hause!« sagte man mir. Blumen und Brief waren abgegeben worden. Elisabeth hatte mir sagen lassen, ich möchte sie sofort in ihrem Büro in der Wollzeile aufsuchen. Ich begab mich also in die Wollzeile."
pp 119 from Die Kapuzinergruft by Joseph Moses Roth