Arrows_down
Arrows_up
« Back to Lässliche Todsünden

Lässliche Todsünden - pp 139

Quote
Diese Vorstellung von sich selbst versuchte er eine Zeit lang damit zu bekämpfen, dass er sich das genaue Gegenteil dessen einredete, was ihm seine Instinkte sagten. Er saß etwa in der "Alten Schmiede", hörte Franz Gregor, einen von Isoldes Freunden, aus seinen Gedichten lesen und ertappte sich dabei, dass er sie für proletarischen Kitsch hielt. Also verteidigte er Gregor anschließend, wo er ging und stand, als das kommende Genie, den Wiener Bukowski oder sogar Ginsberg, bis er es irgendwann selbst glaubte.
  139
  139
  Yes
  No
  Yes
  Yes
  (none)
  (unlabelled)

Near fragment in time

Quote
Also verabschiedete er sich von der entzückenden Kollegin Hirschhofer und machte sich seufzend auf die Suche nach einem Taxi, das ihn zum vereinbarten Treffpunkt auf dem Bahnhof Praterstern bringen sollte. (...) Schwarz schwieg und versuchte, mit Shalev Schritt zu halten. Sie bogen in die Lasallestraße ein, eine Allee mit acht Fahrspuren.
pp 164-165 from Eine schöne Schweinerei by André Igler

Near fragment in space

Quote
(...) ich gehe erst um 9 Uhr aus, da kann man immer sagen, dass man schon gegessen hat, aber dann landen wir im Engländer und ich esse doch wieder ein Schnitzel, ich darf den Tag über nichts essen für meine Diätsünden in der Nacht, (...)
pp 55 from Jessica, 30 by Marlene Streeruwitz