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Sie sprechen mit Jean Améry, was kann ich für sie tun? - pp 64
Noch immer bestens gelaunt verließ er die U3 bei "Stubentor" und betrat das Prückel. Wia alle anderen schweifte er mit den Blicken durchs ganzue Lokal, als suche er jemand und lie0 sich dann an einem der kleinen freienTische nahe dem Eingang nieder, an dem unübersehbar Herr Franz seinen Dienst versah.
Near fragment in time
Rheinhardt betrat das Café Museum mit Bathild Babels Adressbuch in der Hand. Er fand das Ambiente des neuen Kaffeehauses nicht sonderlich einladend, es wirkte recht kühl, und die einfache Einrichtung hatte etwas Unfertiges. Kurz nach der Eröffnung des Café Museums hatte Rheinhardt Liebermann gefragt, was er davon halte. Der junge Arzt hatte beharrlich die Meinung vertreten, dass der Architekt Adolf Loos ein Genie sei. Begeistert hatte er sich über die Tugenden der klaren Linie und der Einfachheit ausgelassen. (S. 136)
pp 136 from Rendezvous mit dem Tod by
Near fragment in space
Helene wollte flüchten. Büromaterial. Es müsse dringend Büromaterial gekauft werden. Sie ging ins Café Prückl. Sie aß ein kleines Gulasch und trank ein Bier. Würde sie nun zur Trinkerin? Das Bier war gut gegen dieses elende Gefühl im Hals. Helene versteckte sich hinter der Süddeutschen Zeitung. Einen Augenblick atmete sie nur vor sich hin und schloß die Augen. Vielleicht ginge es ihr wirklich besser, wenn sie etwas zunähme. Das Gulasch hatte sie gegessen, weil man essen mußte. Und sie sonst das Bier nicht vertragen hätte. Also doch Trinkerin. Auf dem Rückweg ins Büro kaufte Helene Büromaterial. 3 Großpackungen Büroklammern.
pp 99 from Verführungen by
