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Sie sprechen mit Jean Améry, was kann ich für sie tun? - pp 109

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Frank legte einen Fünfer auf die Theke und eilte zur U-Bahn. Es war 4 Uhr Naachmittag, um 8 war er mit Bo im Blue Tomato verabredet, er wollte noch eine Runde Schlaf einlegen und sich auf den Abend einstimmen.
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"Damit war eine ursprüngliche multifunktionale Armen- und Alten-Versorgungseinrichtung in eine Medizinische Institution umgewandelt worden. im gleichen Jahr wurde daneben ein Gebär- und Findelhaus errichtet, das der Eindämmung des von Aufklärern heftig kritisierten Kindesmords dienen sollte. Die ledigen, überwiegend armen Mütter konnten hier ihre Kinder anonym zur Welt bringen. Ebenfalls 1748 wurde in Wien ein "Irrenhaus", das im sogenannten "Narrenturm" untergebracht war, seiner Bestimmung übergeben"
pp 105 from Armut und Reichtum in der Geschichte Österreichs by Ernst Bruckmüller

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In Wien und nur in Wien wird als Schutzhaus ein Versammlungsort für die Siedler und Siedlerinnen einer Kleingartenanlage bezeichnet. Häufig wird hier auch gastronomischer Service geboten.
Auf der Schmelz, einem ehemaligen Parade- und Exerzierplatz im 15. Bezirk, befinden sich heute Schrebergärten und das Schutzhaus zur Zukunft. Täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet, verfügt es über einen sehr großen Gastgarten mit Bierbänken, Kies, Kastanienbäumen, in dem untertags meist der Großteil der Plätze frei ist und man seine Ruhe hat, bei der derzeitigen Hitze ist man beinah allein.

Hier sitzt Gudrun im Schatten der Bäume, trinkt Wasser mit Zitrone und schreibt lose Sätze auf weiße Zettel. Sie schreibt langsam, mit Bleistift, und streicht nie etwas durch.
pp 94 from Verlass die Stadt by Christina Maria Landerl