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Dunkelstein - pp 58
Theres: (zu Klang) Wo können wir denn hin? Der junge Willy Klang: Haidgasse 4. Wird a bissl eng werden, Theres. Der alte Schwarz: (lächelnd) Die Thesi geht eh weg. Nach Palästina, stellts euch vor. Wird sitzen am Pferd, statt Bridge spielen. Freut mich für dich. (Pause.) Wann reist du ab? Theres: Das weiß ich doch noch nicht, Papa.
Near fragment in time
Liebermann und Rheinhardt saßen im Café Eiles. Sie waren bereits mit ihrem Bauernschnatterer, einer mit Salz und Schnittlauch gewürzten Suppe aus geräuchertem Schweinskopf und Bohnen, fertig und studierten die Dessertkarte.
pp 197 from Rendezvous mit dem Tod by
Near fragment in space
Euler-Wadl, Cajous früherer Chef, war einer mit der selbstbewussten Einstellung. Cajou verstand sich mit ihm von Anfang an gut. Euler-Wadl, der sich gern als "einfacher Bauernbub" bezeichnete, obwohl seine Familie in Kärnten zu den einflussreichen Großgrundbesitzern gehörte, war ein barockes Monster, ein beruflich wie sexuell hochtouriger Mensch. "Holt's mir mein' Graf'!", brüllte er, wenn er von einem seiner konspirativen, alkoholgeschmierten Mittagstermine oder einem Schäferstündchen im Hotel Orient in die Firma zurückkehrte, und Cajou ließ sich dann ein wenig Zeit, ging hinein, ohne anzuklopfen, setzte sich, ohne aufgefordert zu sein, und korrigierte: "Meinen Grafen."
pp 150 from Lässliche Todsünden by
