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Der Fall des Lemming - pp 112

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«Ach, und fast hätt ich’s vergessen … mit dem Peter Pribil habe ich sogar noch Kontakt. Geschäftlichen Kontakt. Wurstwaren Pribil kennen Sie wahrscheinlich, das ist die Fleischereikette seines Onkels. Der Peter ist da Geschäftsführer, in der Filiale drüben am Hohen Markt. Er beliefert unsere Küche, und ich muss sagen, beste Qualität, und immer pünktlich. Aber davon abgesehen hab ich wenig mit ihm zu tun. Sie wissen schon: Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps …»
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  Hoher Markt

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Diese vielen ekelhaften Menschen, Menschen, nun, diese vielen ekelhaften Erscheinungen im damit vollgestopften Autobus 74 A, die Landstraßer Hauptstraße hinauf oder hinunter, welche Qual, ihnen mehrmals täglich ausgesetzt zu sein, ihnen und ihren mitgeführten, mit sich getragenen Schicksalen, Lebensgestaltungen, Alltagsbewältigungen, Kinderwagen, Krücken; Inländer, Ausländer, Wiener, Asiaten, gleichviel, nein, gleichviel nicht, die Wiener, die 'Hiesigen', sind allemal scheußlicher, Paare vor allem, alte und ältere, verstunkene Wiener Ehepaare, wie sie hereinzittern 'in den Autobus', wie sie hinauszittern 'aus dem Autobus', dem Autobus 74 A, fürsorglich um einander bemüht und eben deshalb einander abrundtief gram, wie ich sie hasse!
pp 51 from Kalte Herberge by Werner Kofler

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Mit langen Schritten durchquerte er die Innenstadt, ließ eilend Kohlmarkt, Graben und Rotenturmstraße hinter sich, um schließlich zum Schwedenplatz zu gelangen, wo er eine Straßenbahn der Linie N bestieg, die ihn direkt auf die Prater Hauptallee bringen würde. Er händigte dem Schaffner den Fahrpreis aus und setzte sich auf eine der Holzbänke. Nun erst begann er zu schwitzen denn ihm wurde bewusst mit welchem Tempo er diese Distanz zurückgelegt hatte.
pp 48 from Tacheles by Andreas Pittler