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Der Fall des Lemming - pp 112

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«Ach, und fast hätt ich’s vergessen … mit dem Peter Pribil habe ich sogar noch Kontakt. Geschäftlichen Kontakt. Wurstwaren Pribil kennen Sie wahrscheinlich, das ist die Fleischereikette seines Onkels. Der Peter ist da Geschäftsführer, in der Filiale drüben am Hohen Markt. Er beliefert unsere Küche, und ich muss sagen, beste Qualität, und immer pünktlich. Aber davon abgesehen hab ich wenig mit ihm zu tun. Sie wissen schon: Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps …»
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  Hoher Markt

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Anläßlich der Wiener Weltausstellung wurde das Hotel Metropol nach Plänen der Architekten Carl Schuhmann und Ludwig Tischler in den Jahren 1871-73 für die Wiener Baugesellschaft errichtet. In der zum Morzinplatz gewendeten Hauptfassade konzertierte sich eine Fülle architektonischer Ausdrucksmöglichkeiten der Epoche. Toskanische Säulen am Portikus, eine große Ordnung aus korinthischen Säulen, die teils überlebensgroßen Figuren als Stütze dienten, teils in paarweiser Anordnung das Gebälk von Flankenvorsprüngen trugen, und eine ädikulagerahmte Uhr inmitten einer vasengeschmückten Attikabalustrade verliehen dem Bauwerk große Plastizität. Der glasüberdachte Innenhof und ein reich ausgestatteter Speisesaal allgemein gerühmt. Das Gebäude wurde von einer Bombe getroffen und brannte aus, von den Fassaden wurde jedoch nur eine Hälfte der Gonzagagassenfront zerstört. Bekanntlich war das Hotel Metropol in der Zeit der deutschen Besatzung Sitz der Geheimen Staatspolizei; die Sprengung der Ruine diente vor allem der Austilgung eines Ortes der Gräuel. Der sogenannte Leopold-Figl-Hof entstand an jener Stelle zu einem Zeitpunkt, als das gestalterische Niveau im Bereich des stadtseitigen Donaukanalufers sich auf einem Tiefpunkt befand. Das vor dem Gebäude angepflanzte Gestrüpp bildete für Jahre die dazu passende Gartengestaltung.
pp 121 from Stadtbildverluste Wien - Ein Rückblick auf Fünf Jahrzehnte by Dieter Klein, Martin Kupf, Robert Schediwy

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»Wir wissen, wo sie gekauft wurde«, fuhr Reinhardt fort, »und zwar in einem kleinen Laden am Hohen Markt, der Jaufenthaler heißt. [...]«
pp 68 from Rendezvous mit dem Tod by Frank Tallis