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Herrn Kukas Empfehlungen - pp 72-74

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Ich kaufte mir bei der Oper in einer Trafik eine Ansichtskarte für meine Eltern und bog in die Kärtnerstraße ein. Da die Kärntnerstraße voll von Boutiquen ist, blieb ich hin und wieder an einer Auslage stehen. Als ich mir gerade Frauenunterwäsche ansah, tippte mir plötzlich jemand auf die Schulter. Ich drehte mich um und sah vor mir einen etwa zwanzigjährigen Mozart stehen mit einem Katalog im Arm. (...)Ich war so knapp davor, mir einen Sitzplatz für die >>Aida<< zu kaufen, und machte dass ich weg kam. Erst als ich ein paar Geschäfte weiter war, drehte ich mich wieder um. Mein Mozart hatte sich erstaunlich schnell von seiner Enttäuschung wieder erholt. Er war aufgestanden und suchte energisch nach einem neuen Opernliebhaber.
Vor dem Stephansdom gab es eine Menge Touristen, die sehr an dem Bauwerk interessiert waren. Ich war der einzige, der sich nicht soviel daraus macht
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STEPHAN: Wie fühlt sie sich jetzt?
AGNES: Gott sei Dank, sie ist eingeschlafen. Und wie habe ich dich gestern gebeten, mich gleich nach dem „Tristan“ nach Hause zu lassen! Aber nein, erst ins Restaurant; dann spazieren gefahren; dann in den Türkenschanzpark; und immer deine Verführungsversuche -
STEPHAN: Verführungsversuche!
pp 29 from Dramen 1: Der Abgrund; Medea in Prag; Die Entscheidung Lorenzo Morenos; Israel, was tun? by Max Zweig

Near fragment in space

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The bells of St Stephen's Cathedral ring the hours for me and it's only twelve minutes walk to the opera (all distances in Vienna are measured from the opera!) yet it's so quiet and contained one could be in the country.
pp 6 from Madensky Square by Eva Ibbotson