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Bilder und Träume aus Wien - pp 37
Wir treten hier hier auf den Stephansplatz. Da ist der riesenhafte Turm, der seinen alten ehrwürdigen Kopf hoch hinausstreckt über ganz Wien und den Fremden von allen Bergen her freundlich entgegenblickt; die ewige Poesie Wiens.
Near fragment in time
"[...] e si vedero i Turchi in forti distaccamenti passare a guado il fiume, e giungere all'oposta riva ove stava appostata una parte della cavalleria imperiale nella Leopoldstadt e nel Prater (*). S'impegnò bentosto la pugna, ma i Turchi erano spalleggiati da sempre nuovi rinforzi, [...], e distrugere qunidi l'ultimo ponte che riuniva le isole del Danubio colle terre dell'altra parte del fiume.
(*) Esteso giardino a bosco, praterie ecc. vicino a Vienna aperto al pubblico per ordine dell'Imperatore Giuseppe II, ove di consueto si raccogliono a divertimento molte migliaia di persone."
pp 294 from L'Assedio di Vienna by
(*) Esteso giardino a bosco, praterie ecc. vicino a Vienna aperto al pubblico per ordine dell'Imperatore Giuseppe II, ove di consueto si raccogliono a divertimento molte migliaia di persone."
Near fragment in space
Tamara war asozial, so würden das die meisten Leute wohl nennen. Keinen Job, kein Geld, Familie vielleicht, darüber sprach sie nicht. Keine Ausweise, kein Alter, manchmal eine Schlägerei. Tamara war dumm, weil sie alles tat, was ein intelligenter Mensch seinem Körper nicht antut. Aber sie überlebte immer. Und wenn es um mich ging, dann war Tamara fürsorglich und liebenswert.
Als ich sie zum ersten Mal sah, im Schatten des Stephansdoms, mitten unter weiß perückten Touristenfängern, ich war gerade vierzehn, da bat sie mich um eine Zigarettem und ich gab ihr keine. Nicht weil ich keine Zigaretten gehabt hätte, aber ich hatte mir das mit Punks immer vorgestellt wiemit streunenden Hunden: Fütterst du sie einmal, wirst du sie nie wieder los.
Ich fragte sie also, ob ich aussehen würde, als hätte ich Zigaretten, sie sagte Ja. Während ich noch damit beschäftigt war, die Kennzeichen des Zigarettenbesitzes an mir zu identifizieren, meine Mutter durfte davon natürlich nichts wissen, wollte Tamara dann doch lieber Geld.
"Davon kaufst du dir sicher nur Bier! Oder Drogen."
Tamara zog die linke gepiercte Augenbraue hoch, bekam kleine Fältchen in den Mundwinkeln, sah mich prüfend an, legte den Kopf zur Seite wie ein aufmerksamer Hund und pfiff kaum hörbar durch die kleine Lücke zwischen ihren Schneidezähnen.
"Und was, meinst du, sollte ich mir davon kaufen?"
"Keine Ahnung." Ich wollte die Hände in die Taschen stecken und fand keine an meinem Sommerkleid. Eines der Cafés fing meinen Blick. "Eis vielleicht?"
"Eis?"
"Ist ein warmer Tag heute."
"Kaufst du mir ein Eis?"
Was soll man darauf sagen. Wenig später hatten wir beide eine Eistüte in der Hand, ich Zitrone und Tamara Pistazie. Und ich war immer der Meinung gewesen, nur allte Leute mögen Pistazieneis.
Auf einmal hatte ich einen Punk und war unheimlich stolz darauf, selbst Pippi Langstrumpf hat es nur zu einem Affen gebracht.
pp 9-11 from Chucks by
Als ich sie zum ersten Mal sah, im Schatten des Stephansdoms, mitten unter weiß perückten Touristenfängern, ich war gerade vierzehn, da bat sie mich um eine Zigarettem und ich gab ihr keine. Nicht weil ich keine Zigaretten gehabt hätte, aber ich hatte mir das mit Punks immer vorgestellt wiemit streunenden Hunden: Fütterst du sie einmal, wirst du sie nie wieder los.
Ich fragte sie also, ob ich aussehen würde, als hätte ich Zigaretten, sie sagte Ja. Während ich noch damit beschäftigt war, die Kennzeichen des Zigarettenbesitzes an mir zu identifizieren, meine Mutter durfte davon natürlich nichts wissen, wollte Tamara dann doch lieber Geld.
"Davon kaufst du dir sicher nur Bier! Oder Drogen."
Tamara zog die linke gepiercte Augenbraue hoch, bekam kleine Fältchen in den Mundwinkeln, sah mich prüfend an, legte den Kopf zur Seite wie ein aufmerksamer Hund und pfiff kaum hörbar durch die kleine Lücke zwischen ihren Schneidezähnen.
"Und was, meinst du, sollte ich mir davon kaufen?"
"Keine Ahnung." Ich wollte die Hände in die Taschen stecken und fand keine an meinem Sommerkleid. Eines der Cafés fing meinen Blick. "Eis vielleicht?"
"Eis?"
"Ist ein warmer Tag heute."
"Kaufst du mir ein Eis?"
Was soll man darauf sagen. Wenig später hatten wir beide eine Eistüte in der Hand, ich Zitrone und Tamara Pistazie. Und ich war immer der Meinung gewesen, nur allte Leute mögen Pistazieneis.
Auf einmal hatte ich einen Punk und war unheimlich stolz darauf, selbst Pippi Langstrumpf hat es nur zu einem Affen gebracht.
