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Holzfällen - pp 87

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Jahrelang habe ich den Apostelkeller und alle möglichen unteriridischen Lokale in der Inneren Stadt gegen elf aufgesucht, um sie nicht vor drei oder vier Uhr früh zu verlassen und ich habe mich in diesen Nächten immer voll und also völlig verausgabt, wie gesagt werden kann, mit jener äußersten Rücksichtslosigkeit, die mir damals zueigen gewesen ist und die mir damals, wie ich heute denke, überhaupt nicht geschadet hat.
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  Apostelkeller

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Meine eigene Erinnerung an das "Herrenhof" reicht bis in die frühen Zwanzigerjahre dieses Jahrhunderts zurück. Es war ein weitläufiges, großräumiges Etablissement, dessen dekoratives Interieur dem Jugendstil nachempfunden war. Wenn man durch die sanft pfauchende und allzu hastige Schritte besinnlich retardierende Drehtür eintrat, befand man sich zunächst in einem langgestreckten Raum, dessen behäbige Fensterlogen den Blick auf die prächtigen Palais der Herrengasse, die Residenzen der dem kaiserlichen Hof nahestehenden Hocharistokratie freigaben. Die Überzüge der bequemen Fauteuils, die Holztäfelung der Wände, die Tischplatten und Luster waren aus kostbarem Material, wirkten nobel und gediegen.
pp 34-35 from Veruntreute Geschichte. Die Wiener Salons und Literatencafés by Milan Dubrovic

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Montagnacht rief Püppi an. Es war halb zwölf. Helene lag schon im Bett. Döste. Püppi fragte, ob Helene nicht kommen wolle. Sie gingen alle ins Café Alt Wien. Püppi klang wie früher. Als sie noch in der Veltlinergasse gewohnt hatte, Sophie großziehen und malen hatte wollen. Bevor der Philosophieprofessor aus Graz aufgetaucht war.
pp 107-108 from Verführungen by Marlene Streeruwitz