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Selbstbiographie - pp 139-140
Eines Tages als ich im Vorübergehen mich am Ende des Stephansplatzes, daher noch in ziemlicher Entfernung befand, erblickte ich an einem Fenster des mir wichtigen Hauses und dritten Stockwerks etwas Weißes, das ebenso gut ein Mann als eine Frau oder wohl gar ein Stück aufgehängte Wäsche sein konnte. Im nächsten Augenblicke aber sah ich die Züge der Frau mit einer solchen Porträtähnlichkeit, daß ich sie unmittelbar auf Elfenbein oder Leinwand hätte bringen können. Das hat in mir die Vermutung hervorgebracht, daß meine Kurzsichtigkeit nicht von einer Beschaffenheit der Linse, sondern von einer Schwäche des Augennervs herrühre, die sich durch Aufregung und Zuströmen des Blutes für Momente verliert. Diese Schwäche meines Auges, dem schwache Gläser nicht helfen und das scharfe nicht verträgt, hat beigetragen mich vom Besuche des Theaters immer mehr und mehr, und endlich ganz zu entwöhnen. Seit mehr als zehn Jahren besuche ich keines mehr.
Near fragment in time
Arrivato a Vienna alle quattro e mezzo, un'ora dopo ero al Prater, la passeggiata famosa ebe dalla città si stende fino al Danubio con grandi viali di alberi secolari. [...]
Il Prater è un luogo basso, umido, mal tenuto, dove si deve trovarsi benissimo nelle ore più calde dei giorni d'estate. Non ardisco asserire che i Viennesi, i quali nei dintorni della loro città hanno tanti siti deliziosi, disertino il Prater. [...] Al pari di tante altre cose, il Prater se ne va: le stradeferrate lo uccisero, e non si fa nulla per restituirlo alla vita.
pp 362 from Il Giro del Mondo by
Il Prater è un luogo basso, umido, mal tenuto, dove si deve trovarsi benissimo nelle ore più calde dei giorni d'estate. Non ardisco asserire che i Viennesi, i quali nei dintorni della loro città hanno tanti siti deliziosi, disertino il Prater. [...] Al pari di tante altre cose, il Prater se ne va: le stradeferrate lo uccisero, e non si fa nulla per restituirlo alla vita.
Near fragment in space
Der Redakteur des >>Wiener Herold<<, Otto Demel, ging in der Kanzlei des Rechtsanwaltes Doktor Heinrich Leid auf und ab, während dieser vor seinem Schreibtisch saß und düster vor sich hin stierte. Die weitläufigen Bureauräume befanden sich in einem Haus an der Ecke der Goldschmiedgasse und des Stephansplatzes, und wenn Demel beim Fenster stehen blieb, sah er den majestätischen Dom vor sich, den Graben mit seinem Menschen- und Wagengewimmel unter sich.
pp 38 from Die freudlose Gasse by
