Arrows_down
Arrows_up
« Back to Verlass die Stadt

Verlass die Stadt - pp 116

Quote
Praterstern
Und dass man sich unsicher fühlt, kann auch vorkommen, das liegt vielleicht an den Wahnsinnigen.

Aber man kann sich an sie gewöhnen; die meisten sind harmlos, wenn auch nicht alle.
Die Frau am Praterstern zum Beispiel: Klassische Gitarristin, wie sie erzählt, rosa Turnschuhe, glitzernder Lidschatten, Kleinkindfrisur; die ist nicht gefährlich, sie sagt auch beruhigend: Lassen sie sich nicht manipulieren, auch nicht von mir, und wenn man freundlich nickt und lächelt, lächelt sie auch, geht einfach wieder weg und tut einem nichts, tut sich wahrscheinlich nicht einmal selber weh.
  Verlass die Stadt
  116
  116
  No
  No
  No
  No
  (none)
  Praterstern

Near fragment in time

Quote
"Schon gu, vergiss es!", sage ich. "Fahren wir ins Hummel."
Im Kaffeehaus suche ich einen Platz am Fenster aus. Bestelle mir Kakao und eine Buttersemmel mit Marillenmarmelade. Manuel entscheidet sich für einen Espresso und ein Spiegelei mit Speck. Der Kellner bringt unsere Bestellung. Wir essen schweigend.
pp 99 from Gegen einsam by Daniela Meisel

Near fragment in space

Quote
Ah, drüben ist der Nordbahnhof... Die Tegetthoffsäule... so lang' hat sie noch nie ausg'schaut Da drüben stehen Wagen... Aber nichts als Straßenkehrer auf der Straße... meine letzten Straßenkehrer – ha! Ich muß immer lachen, wenn ich d'ran denk'... das versteh' ich gar nicht... Ob das bei allen Leuten so ist, wenn sie's einmal ganz sicher wissen? Halb vier auf der Nordbahnuhr...
pp 60 from Leutnant Gustl by Arthur - Schnitzler