« Back to Canard Saigon
Canard Saigon - pp 386
Marc und Sandra hatten auf ihrem Weg zur nächsten Adresse an einem Würstelstand angehalten und einen kleinen Imbiss zu sich genommen. Ausreichend gestärkt, setzten sie ihre Fahrt fort. Marc kam bei geringem Verkehrsaufkommen gut voran. Er fuhr die Mariahilfer Straße stadteinwärts. Vorbei am Westbahnhof, überquerte den Gürtel und bog wenig später nach links in die Neubaugasse ein. Problemlos fand er eine Parklücke. Sie stiegen aus und Marc deutete mit der Hand auf das Gasthaus zur Rechten. "Da hätten wir auch essen können", sagte er. "Beim Schnitzelwirt war ich schon ewig nicht."
Near fragment in time
„Und im letzten Stock?“
„Da wohnen links die Lehner und rechts die Stadler. Der Stadler hat die Friedhofsgärtnerei am Matzleinsdorfer Friedhof, da bei der Triesterstraße draußen. Ist auch ein strammer Nazi.
pp 20 from Zores by
„Da wohnen links die Lehner und rechts die Stadler. Der Stadler hat die Friedhofsgärtnerei am Matzleinsdorfer Friedhof, da bei der Triesterstraße draußen. Ist auch ein strammer Nazi.
Near fragment in space
Der Siebensternplatz heißt erst seit kurzem so, und das ist wirklich erstaunlich. Erst bei dessen offizieller Benennung im Jahr 2009 wurde uns klar, dass wir ihn bis dahin zu Unrecht so bezeichnet hatten. Nie wäre jemand auf die Idee gekommen, dass der Platz zwischen Siebensterngasse, Mondscheingasse und Kirchengasse anders heißen könnte; niemals. Und tatsächlich hatte er keinen anderen Namen er hatte gar keinen.
Bei Nacht hält der Siebensternplatz beinahe, was sein neuer Name verspricht, aber jetzt ist es früher Abend, und man kann keine Sterne sehen, auch keinen Mond. Dafür sieht man den 13A und den 49er alle paar Minuten herankommen, anhalten, Fahrgäste aus- und einsteigen lassen und hört dann die Straßenbahn surrend oder klingelnd, den Bus dröhnend wieder anfahren.
Man ist aber nicht hier, um die Atmosphäre zu genießen und auch nicht zum Spaß. Es ist also völlig in Ordnung, genervt zu sein von der Hitze, den Leuten am Nebentisch, vom Verkehrslärm. Man muss es nicht schön finden.
pp 73 from Verlass die Stadt by
Bei Nacht hält der Siebensternplatz beinahe, was sein neuer Name verspricht, aber jetzt ist es früher Abend, und man kann keine Sterne sehen, auch keinen Mond. Dafür sieht man den 13A und den 49er alle paar Minuten herankommen, anhalten, Fahrgäste aus- und einsteigen lassen und hört dann die Straßenbahn surrend oder klingelnd, den Bus dröhnend wieder anfahren.
Man ist aber nicht hier, um die Atmosphäre zu genießen und auch nicht zum Spaß. Es ist also völlig in Ordnung, genervt zu sein von der Hitze, den Leuten am Nebentisch, vom Verkehrslärm. Man muss es nicht schön finden.
