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Ohnmachtspiele - pp 45-46
Beim U-Bahn-Ausgang auf der Friedensbrücke standen um einen Maronistand drei Männer, deren Alter man auf Anfang fünfzig schätzen konnte. Schäfer wusste es besser: Keiner der drei war über vierzig. Ihre Kleidung war schmutzig und zerrissen, ihre Hände hielten Zigaretten und kleine Schnapsfläschchen. "Trinkbranntwein mit Fruchtaroma" stand auf den Etiketten. Hier war eindeutig nicht der Weg das Ziel.
"Traritrara ...", meinte einer von ihnen, als er Schäfer auf sie zukommen sah.
"Das ist die Post ... bei uns heißt das immer noch Tatütata, du Rauschgiftsieb", erwiderte Schäfer und klopfte dem Mann auf die Schulter.
"Traritrara ...", meinte einer von ihnen, als er Schäfer auf sie zukommen sah.
"Das ist die Post ... bei uns heißt das immer noch Tatütata, du Rauschgiftsieb", erwiderte Schäfer und klopfte dem Mann auf die Schulter.
Near fragment in time
Wer im Zentrum Wiens aus der U-Bahn am Stephansplatz tritt, sieht als Erstes den Stephansdom, ein riesiges gotisches Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert mit Türmen und Katakomben und allem, was europäische Kathedralen so gruselig macht. Der Dom hat ein schon von Weitem erkennbares, mehrfarbig gemustertes Dach, bei dem man blöderweise immer an Burlington-Socken denken muss.
pp 142 from Schlepping durch die Alpen: Ein etwas anderes Reisebuch by
Near fragment in space
Die Haltestelle der Straßenbahn, bei welcher sie nach Nußdorf einzusteigen gehabt hätte, war damals nur durch Überqueren des Platzes zu erreichen, noch dazu diagonal, nach links, wo in der Mitte eine Verkehrs-Insel Rast und Sicherheit bot.
pp 48 from Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre by
