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Die Liebermann-Papiere - pp 44

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Am Fuß des Abhangs jenseits der barocken Gärten mit ihren Hecken, Brunnen und Statuen lag der relativ bescheidene untere Palast. Dahinter kamen die Türme, Kuppeln und Bauten der Stadt, die sich an einem Horizont aus blauen Hügeln verloren. Ein leichter Nebel hatte sich über das Panorama gelegt und verdichtete die undurchdringliche Stille noch. Die stolze Hauptstadt wirkte geisterhaft - ja geradezu seltsam transparent.
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  Belvedere

Near fragment in time

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(...) und die Jungen, die sind ja außer Rand und Band vor Ehrgeiz, waren wir das auch, wir waren relaxter, da hat alles angefangen, wir waren auf den ersten clubbings, in den Sofien-Sälen, das ist lustig, bei etwas mitmachen, das gerade anfängt, aber was fängt jetzt gerade an, ich muss in die Arena, zu diesem fm4-Geburtstag, schauen, was die da machen, aber wahrscheinlich sind da die Gymnasiasten, wahrscheinlich ist da die ganze Pickelpartie und The Cure und Nirvana in einer dancefloorhiphopfusion-Version, so, aber jetzt machen wir wirklich weiter, das ist eine Trödelei und es wird ja ohnehin dauern, bis ich einen Parkplatz gefunden habe, (...)
pp 59 from Jessica, 30 by Marlene Streeruwitz

Near fragment in space

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Die abendliche Frühlingssonne breitete einen goldenen Teppich über den Mosesbrunnen. Der Franziskanerplatz zeigte sich von seiner schönsten Seite. Der angenehmen Temperaturen wegen hatte das Personal des Kleinen Cafes einige Tische ins Freie gestellt. An einem dieser Tische saß Marc Vanhagen mit seinem Gast. Links ragte ein Teil des Franziskanerklosters in ihr Sichtfeld, dessen Renaissancefassade italienisches Flair nach Wien brachte. An das Kloster schmiegte sich das wahre Prunkstück des Platzes. Die Franziskanerkirche dominierte mit ihrer für einen Sakralbau schmalen, bläulich grauen Fassade das herrliche Ambiente.
pp 499 from Canard Saigon by Harald Friesenhahn