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Die Stadt ohne Juden - pp 28-29

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Bei der Lona in der Gumpendorferstraße herrschte geradezu Panikstimmung. Acht junge Damen, eine schöner als die andere, waren schon versammelt und immer wieder mußte die dicke Wirtschafterin, Frau Kathi Schoberlechner, die Wohnungstür öffnen und ein Fräulein hereinlassen. Im Salon roch es außerordentlich kräftig nach Houbigant, Ambre, Coty, Rouge und Zigaretten, und es leuchtete und funkelte von hellblonden, rotblonden, schwefelgelben und schwarzen Haaren, Diamanten und Perlen. Alle waren in Spitzen und Seide gekleidet, nur die Lona trug einen duftigen Schlafrock, der vorn offen war, so daß ihr der schneeweiße Busen fast entquoll, und ihre nackten Füße steckten in roten Pantöffelchen.
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Mit weitausgreifenden Schritten durchquerte Fels, der eben nach seinem Morgenritt vom Frühstück kam, den Türkenschanzpark, um sich nach Pötzleinsdorf zu begeben, wohin er sein Automobil beordert hatte.
pp 182 from Faustrecht by Hugo Bettauer

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Helene kam in seinem Schlafzimmer in der Wohnung von Freunden wieder zu sich. Sie waren in die Hofmühlgasse gefahren. Die Wohnung war im 2. Stock. Sie waren die Stiegen hinaufgegangen. Hatten weiter geredet. Den ganzen Abend hindurch hatten sie ununterbrochen miteinander geredet.
pp 65 from Verführungen by Marlene Streeruwitz