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Verlass die Stadt - pp 133

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Jetzt ist es noch warm im Garten des Gasthauses Vorstadt, aber wenn die Sonne weg ist, wird es kälter sein, und ohne Jacke friert man dann. Das ist abzusehen; so sind die ersten Abende nach dem Sommer.
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  Gasthaus Vorstadt

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Wer in Wien ins Kaffeehaus geht, der geht heim. Ich habe zwar daheim kein Kaffeehaus als Zuhause, aber im Kaffeehaus bin ich selbstverständlich daheim. Wenn wir unser Kaffeehaus betreten, sind wir im Selbstverständlichen eingewohnt. Das Café Bräunerhof ist ein Ort, im welchem die Zeit aufbewahrt wird. Es ist alles wie immer. Echter Marmor, stabile Tische, Plüsch, Zeitungen, Ober im Smoking, das Glas Wasser zum Kaffee, und in der Mitte des Etablissements befindet sich jene Vorrichtung, in der die Zeit gestapelt, gepackt und schließlich vernichtet wird. Allerlei Leute wohnen im Bräunerhof. Sie sitzen, nachdem sie erschienen sind, um die Tische, lesen Zeitung, essen süßes Zeug, das in Wien so bitterlich herrlich schmeckt, nippen an den diversen Kaffeearten, großer Brauner, Melange, Einspänner, Kapuziner, Schale Gold, Mokka, Verlängerter, also sieben Kaffees, bis die Schalen leer sind.
pp 175 from Man ist viel zu früh jung. Essays und Reden by Robert Schindel

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"Ottakring" hatte den unschätzbaren Vorteil einer Endstation. Frank konnte sich absolut sicher sein, dass niemand seinen Platz besetzte.
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Ab "Westbahnhof" versuchte er zu dösen.
pp 32 from Sie sprechen mit Jean Améry, was kann ich für sie tun? by Kurto Wendt